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| Austausch mit dem Collège Louis Pasteur in dem kleinen Ort Saint-Mars-la-Jaille | |||
Wir fuhren am 8. November um 21 Uhr vom Pekolparkplatz los in Richtung Frankreich. Uns erwartete eine 16 Stunden lange Busfahrt. Früh am Morgen, nachdem wir fast 12 Stunden gefahren waren, erreichten wir Paris und erhofften uns, dass wir am Eifelturm vorbeifahren konnten, leider war die Autobahn so angelegtt, das wir nicht einmal in die Nähe des Eifelturmes kamen. Am Nachmittag trafen wir dann in Nort sur Erdre ein, dort stieg die erste Gruppe aus. Dann fuhr der Rest, nach St. Mars, einer viel kleineren Stadt, ca. 30 km von Nort sur Erdre entfernt. Dort wurden wir herzlich mit einer Rede auf Deutsch von der Schulleiterin empfangen und uns unseren Austauschpartnern vorgestellt. Wir bekamen sofort Trinken und Essen angeboten, typische Französische Süßwaren. Das Verständnis zwischen Franzosen und uns war am Anfang für die meisten sehr schwierig, dass viele sehr verunsichert waren. Nachdem die erste Aufregung abgelegt war, gingen wir mit unseren Austauschpartnern in die Familien. Am nächsten Tag hieß es gleich früh Aufstehen und dann ging es in die Schulen. Manche kamen zu Fuß, mit dem Rad, mit dem Bus oder wurden zur Schule gebracht. Später wurden wir dann in verschiedene Klassen eingeteilt und durften hautnah miterleben, wie der französische Unterricht war. Viele stellten fest, dass die Anforderungen dort, viel geringer waren als bei uns und dass die Schüler, ohne sich zu melden, einfach ihre Antworten in die Klasse schrieen. Außerdem waren die Unterrichtszeiten um einiges länger als bei uns ( 60 Minuten ging dort eine Stunde), die Schüler mussten sich nach der großen Pause klassenweise aufstellen und die Klassenräume waren den Fächern nach geordnet, also mussten die Schüler jede Stunde ihren Klassenraum wechseln. Auffällig war für viele, das die Schule mit einem Zaun umzäunt war, dass niemand das Schulgelände während der Schulzeit verlassen konnte. Am Donnerstag, den 2. Tag in Frankreich war ein Feiertag. Wir unternahmen alle was mit unseren Familien. Am Freitag machten wir alle, auch die Gruppe von Nort sur Erdre ohne die Franzosen einen Ausflug nach Nantes. Wir fuhren ca. eine Stunde mit dem Bus nach Nantes, wo wir weiter mit der Straßenbahn in Richtung Innenstadt fuhren. Dort bekamen wir alle einen Rallye – Zettel und mussten uns in einer Gruppe zusammen finden. Wir sahen viel von der Kultur und stellten fest, das viele der Franzosen nett und hilfsbereit waren. Uns hat der Tag sehr gut gefallen. Am Samstag und Sonntag waren wir wieder in unseren Familien und unternahmen eine Menge. Am Montag, der letzte Tag in Frankreich, fuhren wir mit unseren Franzosen nach St. Michel und St. Malo. Dort mussten wir wieder einen Rallye – Zettel ausfüllen, was den meisten nicht so gut gefiel. Den meisten hat St. Michel am besten gefallen. St. Michel war ein altes im Wasser liegendes Nonnen – Kloster. Dort gab es enge Gassen, die mich persönlich sehr beeindruckt haben. St. Malo war eine alte Stadt, die ganz von Wänden umgeben war und innen schien alles so normal und städtisch. Wir hatten an beiden Orten Zeit uns umzuschauen und ein wenig durch die engen Gasen zu stöbern. Allen hat der Tag sehr gut gefallen, aber leider waren wir nicht mit den Deutschen von Nort sur Erde zusammen. Am Dienstag war es dann soweit. Wir fuhren mit dem Bus wieder zurück in Richtung Jever. Die Verabschiedung lief bei jedem anders ab, manche waren froh wieder nach Hause zu fahren, ein anderer Teil wollte gar nicht mehr zurück und sogar ein paar Tränen flossen. Mein Persönliches Fazit: Es hat mir sehr gut gefallen, ich habe viel Neues gelernt und meine sprachlichen Kenntnisse gelernt gut anzuwenden und zu erweitern. |
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| Von Sandra | |||
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