Austausch in Jever September 06    
 

Fahrt der Jeveraner nach Breslau 07.06.-14.06.2006

 
 
 
 
Blick von der Elisabethkirche auf den breslauer Marktplatz
 
 
Mittwoch, 07.06.06

Endlich war der von uns langersehnte Tag da: die Reise zu unseren polnischen Austauschschülern/innen nach Wroclaw (Breslau) / Polen begann. Und das nicht in den frühen Morgenstunden, sondern erst um 10.23 auf dem Bahnsteig in Jever. Einige Schüler und Frau Hildebrandt wollten die Möglichkeit nutzen und in Schortens und Sande einsteigen und somit reisten zuerst ein kleines Grüppchen von Schülern und Frau Smidt los. In Sande waren wir dann vollzählig und die lange Zugfahrt begann. Wir hatten eine sehr bequeme Fahrt und mussten nur in Oldenburg, Leipzig, Dresden-Neustadt und Görlitz den Zug wechseln.

Gleich hinter der Grenze zu Polen bekam ein kleiner Teil unsere Gruppe vom Schaffner einen Strafzettel, wegen Alkoholkonsum im Zug. Insgesamt mussten sie 50 zl zahlen, das sind umgerechnet rund 12 Euro. Das war das teuerste Bier, was sie je getrunken haben.... In Polen ist Alkohol trinken nämlich erst ab 18 Jahren erlaubt und das wurde ihnen zum Verhängnis.
Gegen 22 Uhr 30 kamen wir dann in Wroclaw an und wurden herzlich von unseren Austauschpartnern und den anwesenden Eltern begrüßt. Ohne lange zu zögern schnappten wir unsere Sachen und fuhren oder gingen nach Hause. Meine Austauschpartnerin Ewelina wohnt ziemlich weit außerhalb von Wroclaw und somit musste ich noch mal eine dreiviertel Stunde Auto fahren. Zu Hause wurde ich von dem Rest der Familie sehr nett begrüßt und fiel auch nicht viel später todmüde ins Bett.


Donnerstag, 08.06.06

Am Donnerstag mussten wir nicht allzu früh raus, denn wir trafen uns erst um 10 Uhr 30 am Marktplatz von Wroclaw. Gleich an diesem Morgen stellte ich fest, dass einige polnischen Busfahrer nicht sehr viel von Verkehrsregeln hielten (viele Autofahrer auch nicht) und auch gerne mal kräftig aufs Gaspedal drückten.

Am Marktplatz erkundigten sich Frau Smidt und Frau Hildebrand erst mal nach unserem Befinden und dann begann die Stadtführung, die unsere Austauschpartner vorbereitet hatten. Wir bewunderten den alten Marktplatz und wir erklommen auch noch den Turm der Kirche, was allerdings ziemlich anstrengend und gefährlich war, denn die rund 300 Stufen lagen größtenteils in Dunkelheit und wurden von Stufe zu Stufe höher. Der Ausblick, der sich uns bot war jedoch eine tolle Belohnung für die Klettertour. Nachdem alle wieder heil unten angekommen waren, besichtigten wir noch die Aula der Universität (Wroclaw ist eine sehr jugendliche Stadt, denn ein Großteil der Einwohner sind Studenten), die von uns auch sehr bewundert wurde. Nach ein paar Zwischenstops bei anderen Sehenswürdigkeiten wurde uns noch die Kathedrale gezeigt und danach hatten wir Freizeit. Einen großer Teil der Gruppe zog es in das große Einkaufszentrum neben dem Gymnasium und da verbrachten wir dann noch knapp zwei Stunden, bevor wir uns zerstreuten und nach Hause fuhren. Abends jedoch trafen wir uns alle wieder um etwas trinken zu gehen. Der Pub, in dem wir waren, war ein wenig orientalisch angehaucht und es lief gute Musik, die sich später am Abend in Reggae verwandelte. Zwei DJs sorgten für die Musik und es wurde ein lustiger Abend. Gegen halb 12 machten Ewelina und ich uns auf den Heimweg und kamen gegen 1 Uhr zu Hause an. Todmüde fielen wir in unsere Betten.


Freitag, 09.06.06

Am Freitagmorgen gingen wir größtenteils mit unseren Austauschpartnern um 8 Uhr in die Schule. Ein paar von uns kamen etwas später. Linda und ich saßen in Ewelinas und Alas Biostunden. In der ersten wurde ein Test oder eine Arbeit geschrieben (Ewelina nannte es Examen, aber ich glaube sie meinte etwas anderes). Mir fiel auf, dass sich während des Testes immer irgendjemand mit der Lehrerin unterhielt. In der zweiten Stunde war normaler Biounterricht angesagt und ich stellte zu meinem Erstaunen fest, dass sich kein Schüler meldete!!!! Alle sagten etwas, wenn sie die Antwort wussten, doch es gab kein Chaos und es hörte sich mehr wie eine ruhige Diskussion an. Ob das bei uns klappen würde...?

Nach den zwei Stunden hatten wir noch ein wenig Zeit (die wir mit einem weiteren Besuch im Einkaufszentrum verbrachten) bevor wir von der Direktorin in der Aula begrüßt wurden. Sie sprach kein Deutsch, aber ein polnischer Deutschlehrer übersetzte für uns. Die Direktorin erzählte uns etwas über die Geschichte der Schule und der Beziehung zum Mariengymnasium. Zum Schluss überreichte Frau Hildebrandt ihr noch einen Kalender mit Bildern vom Nationalpark Wattenmeer.

Danach war eine kleine Mittagspause angesagt und dann ging es für uns zum PANORAMA RACLAWICKA. Unsere Austauschschüler begleiteten uns, blieben jedoch vor dem Gebäude, denn sie hatten das Gemälde alle schon mindestens einmal gesehen. Das Panorama Raclawicka ist ein rundes, sehr großes (15x114m) Gemälde des Schlachtenmalers Wojciech Kossak, welches die Schlacht zwischen den polnischen Bauern und der russischen Armee zeigt.

(ein Teil des) Panorama Raclawicka
Mit Hilfe eines Audiogeräts und Kopfhörern wurde uns das Gemälde und seine Geschichte auf Deutsch erzählt und wir waren wirklich beeindruckt von diesem riesigem Gemälde.

Nach diesem Programmpunkt wurde uns freigestellt ob wir das Nationalmuseum besuchen wollten oder nicht. Ein kleiner Teil der Gruppe (ich auch) besuchte es dann auch wirklich, sonderlich spannend war es jedoch leider nicht.

Den Nachmittag verbrachten Ewelina und ich zu Hause und zwar mit schlafen, spazieren gehen und packen denn am nächsten Tag ging es nach Duszniki Zdrój.


Samstag, 10.06.06

Um 8 Uhr ging es los nach Duszniki Zdrój, wo wir zwei Tage übernachten wollten. Auf dem Weg dorthin machten wir Zwischenstation in Ksiaz, wo wir die Burg ( Bild links: Fürstenstein ) besichtigten. Wir stiegen auch auf den Schlossturm, was auch nicht gerade einfach war. Allerdings belohnte uns mal wieder eine sehr schöne Aussicht (diesmal jedoch keine Stadt, sondern eine sehr grüne und hügelige Landschaft). Eine paar von uns besuchten vor dem Mittagessen noch das Burggestüt, wo die Fohlen einiges Entzücken hervorriefen und die Pferde eine große Portion Streicheleinheiten bekamen. Das Mittagessen in einem sehr schönen und stilvollen Restaurant (mit Kronleuchtern und viel Goldverzierung, passend zur Burg), bestand aus einer sehr pfeffrigen Suppe und Hühnchenfleisch mit Pommes und Krausalat. So gut gestärkt, machten wir uns auf den Rückweg zum Bus, der uns ohne weiteren Zwischenstop in unser Hotel brachte. Die Busfahrt wurde von dem größten Teil der Gruppe zum schlafen verwendet. In dem sehr netten Hotel hatten wir 3er-5er Zimmer und das Abendessen schmeckte uns allen gut. Am Abend gingen wir noch in das knapp 2 Kilometer entfernte Dorf Duszniki Zdrój, wo wir ein wenig Freizeit hatten und sich einige noch mit Süßigkeiten und Getränken eindeckten. Der Abend verlief in Annas, Lindas und meinem Zimmer sehr ruhig, doch in den anderen Zimmern war noch ganz schön was los.


Sonntag, 11.06.06                                                                                 Bild:Heuscheuergebirge

Am Sonntag stand nach dem Frühstück eine „kleine“ Bergwanderung an. Eine sehr nette, deutschsprechende Führerin begleitete uns den ganzen Tag und unternahm somit auch die Wanderung mit uns. Die Sonne schien vom Morgengrauen an und es wurde von Stunde zu Stunde wärmer. Schon auf der Hälfte des Weges zum Gipfel zogen die ersten Jacken und Pullover aus. Der Weg nach oben bestand vor allem aus Stufen, erst kurz vorm Gipfel wechselten sich Stufen und gerade Wege ab. Nach relativ kurzer Zeit waren wir oben angekommen und so einige hatten sich den Weg viel schlimmer vorgestellt. Der Ausblick auf dem Gipfel war fantastisch und wir konnten sogar bis ins Riesengebirge, bis zu Schneekoppe in Tschechien sehen. Die Führerin zeigte uns, wo die Grenze zu Tschechien entlang läuft und das Wetter wurde noch besser. Dann gingen wir eine Weile auf relativ geraden Wegen und die Sonne brannte richtiggehend. Der Weg runter führte uns durch enge Felsspalten und Felsenrisse, wobei man oft aufpassen musste sich den Kopf nicht zu schlagen. Uns wurden einige Felsengebilde erklärt, die u.a. eine Henne, einen Adler und einen Elefanten darstellen sollten. Mit etwas Fantasie konnte man sie tatsächlich erkennen. Bei einigen Gebilden wurde uns auch noch eine Geschichte erzählt. Zwischendurch standen wir auch mal in Felsspalten im Schnee und es ist schon ein wenig unangenehm, wenn von oben die Sonne auf den Kopf scheint und man mit den Füßen im Schnee steht. Aber es war sehr lustig und auch der Abstieg war angenehm. Wenig später ging es mit dem Bus wieder ins Hotel zum Mittagessen zurück und nachmittags fuhren wir zu der Bärenhöhle. Die Bärenhöhle ist eine Tropfsteinhöhle und sehr beeindruckend. Es war zwar ziemlich kühl (6°C) aber die Tropfsteine sind wunderschön und als im größten Saal der Höhle Anna und Verena „Swing Low“ sangen, war das schon beeindruckend, mit dem tollen Klang. Wieder draußen angekommen, bekamen wir fast einen Hitzschlag, aber wir setzten uns in den Schatten um auf unsere polnischen Freunde zu warten, die eine polnische Führung ein wenig zeitversetzt hatten. Mit dem Bus ging es dann zurück ins Hotel und am Abend sahen wir uns eine Lichtshow an ein einem großen Brunnen in Duszniki Zdrój an, die als Attraktion gilt. Später wurde auf einigen Zimmern gefeiert und in anderen Zimmer relativ früh geschlafen.


Montag, 12.06.06

Am Montag ging es zurück nach Wroclaw. Wir machten einen Zwischenstop in Świdnica, wo wir die Friedenskirche besuchten. Nach ein wenig Freizeit, fuhren wir nach Kreisau. Die Schlossanlage, die wir besuchten, ist ein ehemaliger Gutshof. Das Wetter steigerte sich noch immer und die weißen Gutsgebäude sahen sehr einladend aus. Nach einem sehr leckerem Mittagessen bekamen wir eine Führung des Geländes. Auf diesem Gelände traf sich im während des Nationalsozialismus der Kreisauer Kreis. Der Kreisauer Kreis war eine Widerstandsgruppe, die u.a. an dem Attentat an Hitler beteiligt war. Die Führung war sehr interessant, auch wenn wir alle ein wenig unter der Mittagshitze litten. Am Ende der Führung besuchten wir im Schloss noch eine Ausstellung zum Thema „Widerstand im Nationalsozialismus“.

Dann ging es schließlich wieder zurück nach Wroclaw. Die Rückfahrt verlief schläfrig und wir blieben in einem kleinen Stau stecken, da auf einer Landstraße ein LKW in einen Graben gefahren war.

In Wroclaw angekommen fuhr ich mit Ala und Linda zu Ala nach Hause, da Ewelina an diesem Tag Firmung hatte und früher nach Hause gefahren war. Wir verabredeten uns mit ein paar anderen um in ein Pub zu gehen und so zogen wir abends los. Den Plan wieder in den tollen orientalischen Pub zu gehen, mussten wir uns leider abschminken, da an diesem Abend keine unter 18-jährigen zugelassen wurden. So gingen wir in einen anderen Pub und dann kamen auch Ewelina und ein paar andere Polen und Deutsche und wir wechselten noch einmal den Pub und nach einem lustigen Abend machten wir uns gegen halb eins auf den Weg nach Hause, wobei ich mal wieder dem „Können“ polnischer Busfahrer ausgesetzt war.


Dienstag, 13.06.06

Unser letzter ganzer Tag in Wroclaw brach an. Dem Programm nach stand zwar wieder ein Schulbesuch an, aber wir mussten ihn nicht wahrnehmen. Also trafen wir uns erst um 10.30 an der Jahrhunderthalle in Wroclaw. Die Jahrhunderthalle ist ein riesiges Gebäude, dass während des Nationalsozialismus von den Nationalsozialisten für Kundgebungen und Reden Hitlers missbraucht wurde. Heute wird die Halle für Konzerte, Kongresse und sonstigen kulturellen Ereignissen benutzt. Davon konnten wir uns gleich einen Eindruck machen, denn während unseres Aufenthalts in der Halle, probte ein großes Orchester für ein Konzert.

Nach dem Besuch der Jahrhunderthalle besuchten wir zusammen den Japanischen Garten. Er war sehr schön gestaltet, allerdings hielt sich, glaube ich, niemand länger als eine halbe Stunde auf. Ein Teil der Gruppe besuchte hiernach mal wieder das Einkaufszentrum um noch ein paar Geschenke zu kaufen, ein anderer Teil fuhr nach Hause und der Rest verbrachte seine Zeit mit anderen Dingen. Linda, Marieke und ich fuhren also ins Einkaufszentrum, aßen zu Mittag und fuhren dann noch mit Frau Smidt und der polnischen Lehrerin auf den jüdischen Friedhof. Dazu hatten wir uns spontan entschlossen, obwohl der jüdische Friedhof eigentlich auf dem Programm stand (es wurde uns also freigestellt hinzufahren). Danach kamen wir etwas zu spät zum Abschlusstreffen in der Schule, da die Straßenbahn lange auf sich warten ließ. Die polnischen Schüler hatten Fotos vorbereitet, die sie uns zeigten und wo so manches (abends aufgenommene) Foto für Lacher sorgte. Danach wurden uns Deutsche Quizbögen ausgeteilt, wo wir Fragen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Plätzen beantworten mussten, die wir in der vergangenen Woche besucht hatten. Gewonnen haben Tammo, Basti und Henning und als Preis bekamen sie eine Tüte voll mit Süßigkeiten die sie aber auch gleich einmal rumreichten. Anna übergab den polnischen Lehrern noch ein kleines Geschenk und bedankte sich im Namen der Gruppe für die schöne Woche.

Nach dem Aufräumen fuhren einige Schüler noch einmal nach Hause und einige versammelten sich um schon mal ein Bier zu trinken. Später verteilte sich die Gruppe auf zwei Pubs, in dem einen wurde Fußball geguckt, in dem anderen getanzt, doch einige Schüler liefen ab und zu hin und her. Gut die Hälfte der Gruppe blieb so lange, bis die Pubs zumachten und wir somit auf der Straßen standen. Der Vorschlag noch einen Abstecher zu McDonalds zu machen schlug auch fehl, denn auch McDonalds hatte schon zu. Ewelina, Lukasz, Tammo, Basti, Pawel und ich nahmen den Bus um, ich glaube es war halb 2 oder war es halb 3?, und als wird zu Hause ankamen, ging die Sonne bereits auf. Ewelina und ich mussten noch ein Stück laufen, da wir unsere Haltestelle verpasst (oder verschlafen?) hatten. Als ich im Bett lag, fingen die Vögel an zu singen....


Mittwoch, 14.06.06

Unser Abreisetag war da. Mit traurigem Gefühl im Bauch packte ich meine Sachen, machte noch ein paar Abschiedsbilder mit meiner Gastfamilie und Ewelina und dann fuhr Ewelinas Vater uns zum Bahnhof, wo wir uns eigentlich um 11 Uhr 45 treffen wollten, wo wir aber prompt mal wieder zu spät kamen. Am Bahnsteig gab es dann wieder einige Tränen und uns allen fiel es schwer unsere Freunde zu verlassen. Das Versprechen auf ein weiteres Treffen wurde natürlich von allen erfreut angenommen. Eine nicht sehr gut funktionierende Klimaanlage erschwerte uns die Rückreise ein wenig, doch das sollte sich in den nächsten Zügen ändern. An diesem Tag stand ja abends das Spiel Polen gegen Deutschland an und es rief einigen Missmut hervor, dass wir während des Spiels noch nicht zu Hause sein würden. Wir fuhren von Wroclaw direkt nach Berlin, wo wir noch einmal an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten, die uns ja nach der Berlinfahrt sehr vertraut waren, vorbeifuhren und einige freuten sich dann doch, diese noch einmal zu sehen. Schon am Hauptbahnhof konnte man sich fast nicht satt sehen an verschiedenen Landesfahnen und begeisterten Fußballfans. In Berlin - Spandau stiegen wir um und auch hier konnte man die – vor allem natürlich deutschen – Fans nicht übersehen (und überhören). In Hannover und Oldenburg stiegen wir dann noch mal um und da Steffi ein Radio dabei hatte wurde, diese Chance natürlich genutzt wenigstens ein bisschen des Spiels mitzubekommen. Der Schaffer war zwar so nett und gab immer mal wieder die Zwischenstände durch, doch die änderten sich ja erst, als wir kurz vor Sande waren. Riesen Jubel: Deutschland gewann! Was unsere polnischen Freunde dazu sagten, weiß ich nicht so genau.... Obwohl, Ewelina meinte: Our Team is so bad! Naja.

In Sande angekommen, fielen wir dann unseren Eltern oder wer auch immer uns abholte in die Arme und da es auf Mitternacht zu ging, löste sich die Gruppe ziemlich schnell auf. Den nächsten Tag hatten wir schulfrei.
Im Namen der Gruppe möchte ich mich bei Frau Smidt und Frau Hildebrandt bedanken, die diesen tollen Austausch möglich gemacht haben!
(Julia Reuter)