12.07.2012 | Mord ohne Blut - Detektivgeschichten der Begabtenbetreuung Kreatives Schreiben/Theater Autor: Belemann-Smit


Die Begabtenbetreuung Kreatives Schreiben/Theater am Mariengymnasium präsentierte ihre selbst geschriebenen Detektivgeschichten


Kleine Pannen machten die Stücke charmant. Zwei Detektivgeschichten wurden von den begabten Dritt- und Viertklässlern aus Schulen des Wangerlandes und der Stadt Jever am Dienstag präsentiert. Sie hatten diese unter der Leitung von Frau Dr. Belemann-Smit in kooperativen Lernformen selbst konzipiert und auf die Bühne gebracht. Dass dies durchaus eine Herausforderung darstellt, machte die Deutschlehrerin am Mariengymnasium und Fachobfrau für Darstellendes Spiel deutlich: "Detektivgeschichten sind sehr komplex, da ein Verbrechen konzipiert werden muss, das dann aber rückwärts aufgelöst wird. Das heißt, dass das Verbrechen Indizien hinterlässt, die nach und nach auf das Verbrechen schließen lassen. Der Leser bzw. Zuschauer ist angehalten, mit zu vermuten."


So ging es in dem Stück mit dem Titel "Mord ohne Blut" um die Vergiftung einer jungen Frau durch ihre Geschwister, die es auf ihr Geld abgesehen hatten. Die Indizienlage sprach zunächst gegen die Mitbewohnerin, die sich mit dem Opfer kurz vor ihrem Tod gestritten hatte und die Rattengift gekauft hatte – am Ende wurde der Bruder aber durch einen hinterlassenen Fingerabdruck am Fenster überführt.

In "Versuchter Mord am Wasser" war ein Mann bei einem Tauchgang durch Stickstoff in der Sauerstoffflasche fast umgekommen. Auch hier sprach zunächst viel für die Ehefrau als Täterin. Schließlich konnte aber der Exmann der Ehefrau der Tat überführt werden. Er hatte sich die Gartenschuhe der Frau angezogen, aber seine Abdrücke waren viel tiefer als die der Ehefrau.


Hier einig Impressionen von der Veranstaltung:


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