05.10.2013 | Bericht vom Novara-Austausch (Teil 2) Autor: Admin

Mit dem zweiten Teil des Berichts über den Novara-Austausch ist dieser komplett und wir haben auch für unsere italienische Austauschschule eine Rubrik unter Schulleben/Partnerschulen eröffnet (hier; Foto: Wikipedia, Alessandro Vecchi).

Sonnige, offene, immer zu Späßen aufgelegte Gemüter; milde Abende, an denen die Musiker auf der Piazza für Stimmung sorgen, während man lacht und das fantastische Essen genießt.
Ich bin mir ziemlich sicher, diese Eindrücke sind nicht nur typische Klischees für das italienische Volk und das Land Italien, sondern entsprechen der Wahrheit.
Schon bei ihrem Besuch hier in Deutschland, brachten die italienischen Austauschschüler so viel dieser Lebensfreude und Atmosphäre mit sich, dass man gar nicht anders konnte, als sie nach den ersten zwei Minuten ins Herz zu schließen. Und da wir nicht nur zwei Minuten hatten, um uns kennenzulernen, sondern eine ganze Woche, wurde es eine wunderbare Zeit.
Wir versuchten diese viel zu kurze gemeinsame Zeit bestmöglich auszunutzen: Neben dem abwechslungsreichen offiziellen Programm (Bremen, Spiekeroog, Jever, Bauernhof…) trafen wir uns fast täglich in unserer freien Zeit und waren so oft von früh morgens bis spät abends zusammen unterwegs (Disco, Bowling, Hamburg…).
Man musste nicht lange suchen, um trotz der Unterschiede in Kultur und Sprache Gemeinsamkeiten zu finden, viel mehr: Dass fast alle aus der Gruppe sich so auf einer Wellenlänge befanden, hätte man sich gar nicht erhoffen können.
Es ist erstaunlich, wie schnell anfangs völlig fremde Menschen Freunde werden können und nur ein weiterer Beweis dafür, wie wichtig es ist, sich vielleicht selber mal einen kleinen Ruck zu geben, Kontakte zu knüpfen und offen für Neues zu sein.

Die Italiener sind vor ungefähr einer Woche nach Novara zurückgekehrt, und dass wir sie jetzt schon vermissen und es kaum erwarten können, sie im Frühjahr zu besuchen, liegt wohl auf der Hand.