22.01.2015 | Fahrt der sechsten Klassen nach Kalkriese Autor: Jana Hutzenlaub


Am 10.12.14 fuhren die 6b, die 6c und die 6d des Mg Jever nach Kalkriese in Osnabrück, um sich die Ausstellung über die Varusschlacht von 9 n.Chr. anzuschauen.


Die Busfahrt nach Kalkriese dauerte lange. Nachdem wir in Kalkriese ausgestiegen waren, gelangten wir an ein Gebäude mit hohem Turm, wo man uns schon erwartete. Jeweils eine nette Dame nahm eine Klasse. Unsere Museumsführerin schloss einen Container auf und wir mussten unsere Rucksäcke hineinlegen, damit sie nicht gestohlen wurden. Dann ging sie mit uns in die Ausstellung.


Als erstes liefen wir durch einen Gang, an dessen Wänden man, »Wackelbilder« angebracht hat. Die eine Seite stellte einen römischen Feldzug dar, die andere Seite den Wald, in dem sich die Germanen versteckt haben, um die Römer anzugreifen. Es sah sehr echt aus. In dem Raum dahinter stand eine Maske, wie sie die reichen Römer im Kampf trugen, nur dass sie etwa mannshoch war.


Als nächstes zeigte uns die Frau einen Schaukasten, ähnlich groß wie ein Kickertisch. Auf Knopfdruck kamen ca. 50 Murmeln aus der einen Seite heraus (Römer), die nach und nach in Löchern (Moor) verschwanden, in die sie von kleinen, beweglichen Säulen (Germanenangriffe) gestoßen wurden.


Dann ging sie mit uns vor die Tür, und wir mussten uns in Dreierreihen aufstellen. Sie brachte uns auf den Platz der Varusschlacht, der direkt neben einem Wald lag. Hinter einer Wallanlage lag eine andere Klasse, die die Germanen darstellte, auf der Lauer, und wir mussten sie als Römer angreifen. Doch wir schafften es nicht. Der Grenzwall schützte sie zu gut.


Da es stark regnete, freuten wir uns schon auf die Mittagspause. Unser Mathelehrer Herr Zilinski ging mit uns auf den Turm, während unsere Geschichtslehrerin Frau Smidt auf die aufpasste, die nicht mit wollten. Nach gefühlten 1.000 Stufen sah man alles im Umkreis von geschätzten 2 km. Nach weiteren 1.000 Stufen standen wir wieder auf dem Platz, wo eine andere Dame uns in einen Raum mit vielen Stühlen brachte. Hier spielten wir Römische Mühle. Es war ziemlich simpel: Wer anfing, legte einen Stein in die Mitte und hatte somit schon fast gewonnen.


Ein paar Kinder zogen wir wie römische/germanische Männer/Frauen an. Leider mussten wir danach wieder zum Bus zurück. Schade! Aber es war ja auch ein schöner Ausflug für alle.