19.12.2017 | JuniorAkademie Papenburg Autor: Jonas Evers (10e)

Jedes Jahr findet die JuniorAkademie Papenburg irgendwann in den Herbstferien statt.


"In den Ferien? Eine Akademie? Klingt wie extra Schule. Das ist bestimmt so ein Camp wo nur Nerds sind. Welcher normale Mensch würde da denn freiwillig hingehen?"


akademieDas sind die typischen Gedanken, die jedem durch den Kopf schießen, wenn sie JuniorAkademie hören, aber richtig ist das nicht, zumindest nicht ganz.

Die JuniorAkademie ist viel mehr als sie zu sein scheint. Ein Ort und eine Zeit, in der man so viel Interessantes lernt, wie in zwei Matheschuljahren. Jedes Jahr gibt es unterschiedliche Kurse, auf die sich jeder Teilnehmer bewerben kann. Dieses Jahr waren es: Physik, Ökologie & Fotografie, 3D-Druck, Politik, Philosophie, Kunst und Komposition (Musik). Das sind aber keinesfalls Schulfächer, denn jeder Teilnehmer belegt nur einen Kurs. Wie schwer es ist, überhaupt in so einen Kurs zu kommen, zeigen die Bewerberzahlen. Jedes Jahr gibt es, so die Akademieleiterin, fast doppelt so viele Bewerbungen wie Teilnehmerplätze. Es wird also selektiert. Das zeigt auch die unglaubliche Atmosphäre der Akademie. Obwohl ich fast niemanden kannte, war ich an jedem Mittagstisch ein willkommenes Gesicht. Niemand kommt überhaupt auf die Idee jemanden auszugrenzen oder schlecht zu behandeln. akadmie

Trotzdem wird es jedem möglich gemacht, sich zu bewerben und seine Chance zu nutzen. Jeder Kurs hat ein anderes Thema, und andere Mittel, um ein Ergebnis zu erarbeiten. Im Kompositionskurs hatten wir die Möglichkeit mit verschiedenen Instrumenten zu experimentieren, in Physik kann man versuche machen. Unter Anleitung wird man aber nach und nach sich selbst überlassen und entwickelt mit der Zeit ein eigenes Projekt, an dem man selbstständig arbeitet.


Nun aber zum Wesentlichen: Was passiert in den Pausen?

Die Akademie dauert eine Woche. Da durch zu arbeiten schafft niemand, also gibt es jeden Tag auch immer Pausen zwischen den Kurszeiten. Das ist die Zeit für Kursübergreifende Aktivitäten, kurz KüAs. KüAs werden von den Teilnehmern selbst gegründet und auch angeleitet. Das Programm ist vielfaltig und reicht von der Chor-KüA bis hin zur "Wir treffen uns morgens um 5 und springen in den See"-KüA. Während die Kurse jedes Jahr ähnlich replica watches online ausfallen, gibt es dementsprechend immer andere KüAs.


Abschließend ist also zu sagen, dass, um auf die Aussage vom Anfang zurückzukommen, die JuniorAkademie ein wunderbarer Ort ist, indem sich jeder kreative ausleben kann. Niemandem wird etwas aufgezwungen und trotzdem arbeiten alle freiwillig auf Höchstleistungen - davon könnte sich die Schule ruhig etwas abscheiden.

Und ja, irgendwie sind wir auch alle Nerds, jeder auf seine Weise. Aber sind wir das nicht alle?


Jonas Evers (10e)