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| Am Montag den 26.6.05, um 9.00 trafen die Klassen von Herrn und Frau Teichert auf dem Pekolplatz ein. Mit dabei waren die Begleitpersonen Herr Rottman und Frau von Häfen. Als alle ihr Gepäck eingeladen hatten ging es los. Nach der ca. 4 Stunden langen Fahrt, die wir uns mit dem Lesen spannender Mädchenzeitschriften vertrieben J kamen wir endlich bei unserer Jugendherberge in Ratzeburg an.( | ![]() |
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Danach folgte die Besichtigung unserer Luxussuiten.J Dann badeten wir im nahgelegenen Küchensee, da wir Glück mit dem Wetter hatten. Abends hatten unsere Lehrer eine Stadtrallye durch die Innenstadt von Ratzeburg organisiert. Als die Dunkelheit hereinbrach und alles schlief, witterten 57 Siebtklässler aus Jever ihre Chance: Sie schlichen sich in die Zimmer der Klassenkameraden..... Leider ertappte Inspektor Teichert sie auf frischer Tat und verbot jegliche Gesetzeswidrigkeiten dieser Art. |
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Am Dienstagvormittag fand eine Fotorallye zu dem Ort Schmilau statt. Auf Umwegen (ohne Karte unterwegs) gelangten wir dann zu dem nächsten Punkt der Drei-Muskel-Tour: der Draisinenfahrt. Eine kleine Worterklärung: Die Drei-Muskel-Tour besteht aus Spaßrad-, Draisinen- und Drachenbootfahren. Eine Draisine ist eine Wagen mit dem früher Binnenschiffe durch Flüsse und Kanäle gezogen wurden. Sie fahren auf Schienen und werden durch Armmuskelkraft betätigt. Als wir verschwitzt und mit ein paar Crashs ankamen fuhren wir mit dem Bus zu den Drachenbooten am Ratzeburger See. Eine spaßige Angelegenheit. Allerdings reichten unsere Gourmet-Lunchpakete nicht aus; also teilten wir uns in Gruppen auf und gingen noch (ausnahmsweise!!!) Pizza essen. Okay, diesen Abend verstießen wir gegen keines der „Die-Zimmertüren-Bleiben-Geschlossen-Gesetze“, aber auf dem Bett sitzen und Schokolade essen, Pokern oder eine Karte an die schwer besorgten Eltern zuschreiben ist auch nicht schlecht. |
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Am Mittwoch teilten sich die beiden Klassen auf. Am Vormittag fuhr die 7c mit dem Fahrrad(!!!!) nach Mölln und die 7b blieb bei der Jugendherberge. Am Nachmittag wurde der Spieß dann umgedreht und die 7b musste strampeln, und strampeln ist wirklich milde ausgedrückt. Für die Fahrt nach Mölln war 1 Stunde vorgesehen, die Strecke von Mölln nach Ratzeburg ist 10 km lang. Das Problem lag eher darin, dass keiner das rot-weiß-gepunktete Bergfahrertrikot der Tour de France hatte (wer weiß nach dieser Strecke vielleicht schon J) , jedenfalls bewältigten wir die 70°-Steigungen nicht ohne Abzusteigen. Ich empfehle niemandem die Strecke durch den Wald zu nehmen, außer wenn man ständiges auf- und abfahren mag. Nach dieser schweißbringenden Tour mit einigen verletzten, kamen wir dann endlich (mit einer Stunde Verspätung) in Mölln an. Eine kleine Wasserschlacht am Till Eulenspiegelbrunnen und eine interessante Stadtführung (haha) munterten uns dann wieder auf. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns, denn auf der Rückfahrt merkte ein Schüler, dass er seinen Rucksack vergessen hatte. Er fuhr mit Herrn Teichert zurück und bemerkte nur einen Mann der einen Rucksack (der seinem sehr ähnlich war) unter der Jacke versteckt hielt. Gefrustet fuhren wir nach Hause merkten aber, dass wenigstens der Wettergott es mit uns gut meint und gingen nach dem Mittagessen baden. Am Abend erfuhren wir von der ebenfalls kaputten 7b, dass es noch einen kürzeren Weg nach Mölln gebe. Am Abend wollten die meisten so schnell wie möglich schlafen, was die Lehrer dann doch sehr erfreute und ihnen bestätigte, dass die Fahrradtour keine schlechte Idee gewesen war. |
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Am Donnerstag nach dem Frühstück trafen wir uns alle mit den Lehrern im Gemeinschaftsraum. Es war ein Sportvormittag geplant und wir stimmten über die Disziplinen ab: Fußball, Basketball, Tischtennis und Schwimmen (Wasserball). Die „Olympischen Spiele Ratzeburg“ waren ein echter Erfolg, abgesehen davon, dass den Schwimmern das Wasser nun doch zu kalt war... Dafür entwickelte sich so nach und nach eine „Wasserbombenschlacht“. Nicht zu vergessen die neu erfundene (olympische!) Sportart: „Wasserbomben- Heiße- Kartoffel“ (so etwas wie „Heiße Kartoffel“ mit Wasserbomben- wer Pech hat, wird nass) !! Aus dem Vormittag wurde später Nachmittag und es wurden Vorbereitungen für das Abendessen, den Grillabend getroffen. Nach dem Essen kümmerten sich einige Freiwillige um eine Disco im Gemeinschaftsraum. Doch die Vorbereitungen einer Disco haben so ihre Tücken- sowohl die der Disco selbst, als auch die des passenden Aussehens...J Aber letzten Endes konnte man wahre Schönheiten beim Tanzen bewundern: die wagemutigsten Frisuren, selbst einige Jungen hatten sich nicht lumpen lassen und erschienen in eleganten Sommerkleidern J. |
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| Als die Disco vorbei war und alle in die Zimmer geschickt wurden, war allerdings keinenfalls Ende der Veranstaltung J : Für einige hatte der Tag jetzt erst so richtig angefangen! Leute die nicht schliefen schlichen sich an Kriminalhauptmeisterin von Häfen vorbei, in die Zimmer ihrer „Artgenossen“ ohne von Inspektor Teichert erwischt zu | ||||
| Am Freitag wurden um 7 Uhr von einer energischen Frau von Häfen die Decken weggezogen. Nachdem wir müde gefrühstückt hatten (das letzte Mal, was uns natürlich sehr bedrückteJ), räumten wir die Zimmer auf und packten die Koffer (wozu die meisten nur 5 Minuten brauchten, da sie sowieso alles was sie von sich auftreiben konnten einfach in den Koffer schmissen.) Um 9 Uhr fuhren wir dann mit dem Bus los und hielten nach einer halben Stunde in Lübeck. Wir hatten nämlich noch einen 3-stündigen Aufenthalt geplant, bei dem wir uns in kleinen Grüppchen frei bewegen konnten. Aber Vorsicht, Jeveraner in der Großstadt!!! Zum Glück hatten unsere Lehrer einen Stadtplan besorgt und wir fanden nach kurzem Suchen auch den Dom und die St. Marienkirche. Nach ein bisschen Bildung und ein paar Fotos kauften wir dann erst mal schweineteures Marzipan, aber wir waren schließlich in Lübeck. Danach stellten wir fest, dass auf dem Stadtplan leider kein H&M- Laden eingezeichnet war. Nach dem Fragen in einem Geschäft der Konkurrenz (aber es kannte uns ja niemand), kamen wir dann doch noch an unser Ziel! | ![]() |
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Nach diesem erfolgreichen und schönem Aufenthalt in Lübeck, hatten wir noch eine lange Busfahrt vor uns und kamen dann mit einer Stunde Verspätung in Jever an.
Auch wenn einige Sachen (MP3- Player, Schlüssel usw.) verloren gingen, wir uns manchmal verirrten und merkten, dass Stadtpläne gar keine so schlechte Erfindung sind, hat glaube ich, insgesamt allen die Klassenfahrt sehr gut gefallen. Lea Smidt, Hanna Potthast und Christian von Drehle (7c ) |
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