Mariengymnasium-Jever.de | Schülerhomepage | 21:47 | 29.07.2010

       
     
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Besuch im KKU (Kernkraftwerk Unterweser) durch zwei Politikkurse Q1 am 25.02.2010

 
 
Die Exkursion fand im Rahmen eines der thematischen Schwerpunkte statt (Energiepolitik im
Wandel). Nach der Besetzung der Reaktorkuppel durch Greenpeace im Juni 2009 waren die
Sicherheitsvorkehrungen verschärft worden. Dies war für uns als Besucher deutlich spürbar:
Wochen vorher mussten die Daten (auch Ausweisnummern) aller Beteiligten an die Abteilung
Öffentlichkeitsarbeit des KKU gefaxt werden. Ein detailliertes Merkblatt belehrte uns u.a. darüber,
dass Besucherinnen das Tragen von Röcken/ Kleidern „nicht gestattet“ wäre (und Besuchern??). -
Vor Ort gab es zusätzliche Kontrollen und einen besonders aufwändiges Verfahren für das Betreten
des Sicherheitsbereichs.
Nach diesen ungewohnten Maßnahmen wurden wir bei netter Bewirtung mit einem spannenden und
gar nicht einmal so unkritischen Vortrag belohnt. Von der Gesprächsmöglichkeit machten die gut
informierten Schülerinnen und Schüler Gebrauch, es konnten auch kritische Aspekte der
Kernenergie angesprochen werden. Vor einem gut geführten Rundgang über das Gelände durften
wir uns in der ausgezeichneten Kantine als Gäste mit einem leckeren Mittagessen auf „Kosten des
Hauses“ stärken. Das beigefügte Foto zeigt die Gruppe in Begleitung der beiden Lehrkräfte Hr.
Warns und Fr. Hörnle in der Maschinenhalle. Diese Exkursion war ein Gewinn für die
Besucherinnen und Besucher und ist auf jeden Fall zu empfehlen!
 
     
 
     

Besuch im Atomkraftwerk Unterweser

 

Am 25.2.10 besuchten 2 Politikkurse des MG-Jever eine Werbeveranstaltung des Konzerns E.ON in Kleinensiel. Wir wurden nach der Busfahrt freundlich mit Kaffee und Keksen begrüßt. Dabei durften wir uns einen Vortrag über Atomenergie, speziell über das AKW Unterweser anhören. Wie in einem Atomkraftwerk wohl nicht anders zu erwarten, war der Vortrag natürlich eher einseitig für Atomkraft, aber man hat doch einige interessante Einblicke in den Betrieb bekommen. Es wäre aber nicht nötig gewesen, dass der Leiter für Öffentlichkeitsarbeit von E.ON Greenpeace als paramilitärische Organisation bezeichnet (Greenpeace besetzte 2009 die Reaktorkuppel des AKW Unterweser und verzierte diese mit einem großen weithin sichtbaren Totenschädel). Nach dem Vortrag wurden wir zu einem Essen in der Kantine eingeladen, nach der Stärkung ging es mit einem Rundgang durch das AKW weiter. Wir wurden durch die Halle mit den Turbinen und dem Generator geführt. Uns wurde auch die Werkstatt gezeigt und wir wurden noch einmal um das Atomkraftwerk herumgeführt, dabei konnten wir auch noch das Zwischenlager für die Castoren sehen. In die Reaktorkuppel selbst kamen wir nicht, aber nach den Fotos die wir davon gezeigt bekamen, haben wir da auch nicht viel verpasst. Als der Rundgang fertig war gab es noch mal etwas zu trinken und es hat jeder ein Foto, das während der Führung gemacht worden war, erhalten. Dann war unser Ausflug auch schon zu Ende und wir sind zurück nach Jever gefahren.

Adrian
 
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