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Lichtwellen, Lichtgeschwindigkeit

Nur ein kleiner Teil des elektromagnetischen Spektrums ist das Licht, das für uns von besonderer Bedeutung ist: Ohne Licht könnten wir die Welt um uns nicht mit unseren Augen wahrnehmen. Unsere wichtigste Lichtquelle ist die Sonne.

Wir können Lichtquellen aber auch künstlich herstellen: In unseren Glühlampen ist die Lichtquelle ein dünner Metallfaden, der zu glühen beginnt, wenn ein elektrischer Strom durch ihn fließt. Ein Glühfaden aus Wolfram heizt sich auf 25000C bis 30000C auf. Dabei schwingen die Atome heftig hin und her. Einen Teil der aufgenommenen Energie geben sie in Form von Licht wieder ab. Die Ausbeute beträgt jedoch nur 5%, der Rest ist Wärme.


Das weiße Glühlicht kann man mit einem Prisma in seine Spek-tralfarben zerlegen: Es erstreckt sich über einen Wellenlängenbereich von ca. 400nm (blau) bis 800nm (rot).
Erläuterung: 1 nm (nanometer) = 10-9 m.





Nach der Wellengleichung aus dem 2. Kapitel ergibt sich daraus die Ausbreitungsgeschwindigkeit für Lichtwellen, die sogenannte Lichtgeschwindigkeit:



Also gilt ungefähr:
die Lichtgeschwindigkeit beträgt c = 3 . 108 m/s.

Geläufiger ist die Angabe in Kilometern pro Stunde:
c = 300.000 km/h (!!!)

(Das gilt streng genommen nur im Vakuum!)
Das ist die Geschwindigkeit, mit der sich alle elektromagnetischen Wellen ausbreiten.



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